Unser Körper - ein Wunder!

Knochen
- ein starkes Stück
Köpfchen
- versetzt unser Geist Berge?


Knochen -
ein starkes Stück

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Unsere Röhrenknochen sind so quasi das Chassis unseres Körpers. Nach dem Ende der Wachstumsphase werden sie nicht mehr länger, aber gleich bleiben sie auch nicht!

In einem Knochen findet unter anderem ein fortwärendes Auf- und Abbauen von Knochenzellen statt. Dies hat seinen Sinn, denn so wird die Knochenstruktur laufend den Belastungen angepasst.

Die ersten Langzeit-Kosmonauten hatten nach der Rückkehr zur Erde spontane Knochenbrüche, die man zuerst nicht erklären konnte.

Nach eingehenden Untersuchungen stellte man fest, dass sich die Knochenstruktur der Schwerelosigkeit anpasste und dem Druck der Atmosphäre auf der Erde nicht mehr gewachsen war. Seitdem absolvieren Astronauten während dem Aufenthalt im All ein spezielles Training.


Köpfchen -
versetzt unser Geist Berge?

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Die folgende kleine Geschichte soll zum Nachdenken über die Kraft unseres Vorstellungsvermögens anregen.

Zwei Männer, beide schwer krank, teilten sich ein Spitalzimmer. Einem von beiden war es möglich, jeden Nachmittag eine Stunde aufzusitzen. Sein Bett war neben dem einzigen Fenster des Zimmers.

Der andere Mann konnte durch seine Krankheit nur flach auf dem Rücken liegen. Beide Männer unterhielten sich stundenlang über ihre Frauen, die Familie, ihren Beruf und vieles mehr.

Jeden Nachmittag, wenn der Mann beim Fenster aufsitzen konnte, beschrieb er seinem Zimmergefährten alle Dinge die er durch das Fenster sehen konnte. Dieser genoss diese Stunden, die enge Spitalwelt rückte in den Hintergrund durch die Beschreibung von Licht, Farben und Aktivitäten dort draussen.

Ein wunderschöner Park mit einem kleinen Teich auf dem Enten und Schwäne sich tummelten, während kleine Jungen ihre Spielzeugboote schwimmen liessen. Junge Verliebte, die Hand in Hand durch ein Meer von verschiedenfarbigen Blumen schlenderten und am Horizont die sich schön abhebende Skyline der Stadt. Der Mann beim Fenster beschrieb alles sehr lebendig und mit allen Einzelheiten, so dass sein Freund sich dieses wunderbare Bild mit geschlossenen Augen vorstellen konnte. So vergingen Tage und Wochen.

Eines Morgens bemerkte die Schwester, dass der Mann beim Fenster über Nacht friedlich gestorben war. Nach Tagen der Trauer fragte der verbleibende Patient, ob sein Bett nicht zum Fenster geschoben werden könnte. Die Pflegerin erfüllte ihm diesen Wunsch und liess in dann bequem eingerichtet allein.

Langsam und mühevoll richtete er sich dann ein klein wenig auf, um das erste mal selbst aus dem Fenster zu sehen. Es zeigte die nackte Wand eines gegenüberliegenden Gebäudes! Später fragte er die Schwester, was seinen verstorben Zimmergenossen wohl dazu gebracht habe, ihm so wunderschöne Szenen zu beschreiben. Sie antwortete, dass der Mann blind gewesen sei, vermutlich habe er ihn mit seinen Beschreibungen aufmuntern wollen.

Nachsatz: Es gibt keine grössere Freude als andere Menschen glücklich zu machen, unabhängig von der eigenen Lebenssituation. Geteiltes Leid ist halbes Leid, geteilte Freude verdoppelt sich.

Der Ursprung dieser Geschichte ist nicht bekannt, erzählen Sie sie weiter, so tragen Sie auch ein bisschen Glück weiter.


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